Ab wann Tomaten ins Gewächshaus pflanzen? (Anleitung)

Die Frage, wann Pflanzen, wie Tomaten, Gurken, Salat, Chili, Paprika, Zucchini oder Kräuter ins Glashaus können, stellt sich nicht, wenn sich diese dort bereits seit dem Aussäen befinden.

Wer sein Anzuchthaus beheizen kann, sät die Pflanzen dort aus, vereinzelt sie nach dem Keimen und pflanzt sie gleich in kleine Pflanztöpfe. Es ist am günstigsten, wenn die Möglichkeit besteht, dass Tomatenpflanzen und Gurkenpflanzen nach dem Aussäen keine Ortsveränderung mehr haben.

Sie brauchen sich dann, wenn man sie endgültig vom Topf in die Erde vom Tomatenhaus pflanzt, nicht mehr umstellen.

Pflanzen mögen keinen Stress

Ich versetze mich beim Pflanzen immer in die Pflanze, die ich einsetzen möchte. Damit es der Pflanze richtig gut geht, sollte sie so wenig Stress wie möglich erleben müssen.

Um den passenden Platz im Tomatenhaus finden zu können, muss bereits vor dem Bepflanzen der Beete der Pflanzabstand feststehen. Dieser kann nur gewählt werden, wenn die (gewünschte) Endgröße der Pflanze bekannt ist.

Bei Tomaten ist wichtig, dass diese nicht mit den Blättern oder anderen Pflanzenteilen die Außenwand von Pflanzenhaus berühren, wenn sie ausgewachsen sind.

Sie sollten daher weit genug von den Fenstern des Glashauses entfernt gepflanzt werden. Einmal eingepflanzt, lassen sie sich nur schwer umpflanzen.

Es ist von Vorteil, wenn vor dem Einpflanzen der Tomaten eine Mischung aus Hornspänen, Magnesiumsulfat und Urgesteinsmehl in das Pflanzloch kommt und angegossen wird.

Dadurch bekommen die Tomaten einen guten Start im Gewächshausbeet. Die Pflanze selber sollte so tief wie möglich eingepflanzt werden, damit sie gut wurzelt und nach dem Pflanzen gut gießen.

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Das Desinfizieren vom Gemüsehaus

Zahlreiche Hobbygärtner schwefeln ihr Gemüsegewächshaus regelmäßig aus, um es zu desinfizieren. Sie haben Angst vor Pilzen und Schädlingen, die sich in der Erde und anderen Bereichen vom Paprikahaus festgesetzt haben.

Das muss aber nicht sein. Schwefeln wird von vielen Experten als zu heftig angesehen. Andere, mildere und natürlichere Mittel sind ebenfalls sehr effizient und nicht so gefährlich.

Sie können Ihr Kalthaus daher problemlos mit Essigwasser oder verdünnter Essigessenz reinigen und bei Bedarf noch Natron verwenden. Diese „Aktion“ sollten Sie bereits durchführen, bevor Sie mit dem Aussäen der Pflanzensamen begonnen.

Nach Möglichkeit sollten diese durch derartige Mittel von außen nicht geschwächt werden, damit sie sich so gut wie möglich entwickeln können. Sie brauchen daher keine Schwefelschnitten mehr zu kaufen, greifen Sie lieber zum günstigen Tafelessig.

Mit Essig können Sie auch Mini-Gewächshauser desinfizieren oder Pflanztöpfe, die Sie schon einmal verwendet haben. Vergessen Sie bei und nach der Anwendung das Lüften nicht.

Welche Pflanzen dürfen neben Tomaten stehen?

Nicht alle Pflanzen sind im Kalthaus gute Nachbarn von Tomaten. Was Sie auf jeden Fall vermeiden sollten, ist, dass Kartoffeln in der Nähe Ihrer Tomaten wachsen. Beide gehören der Pflanzengattung der Nachtschattengewächse an und vertragen sich nicht in der Nähe.

Die Paprika gehört zwar auch zu den Nachtschattengewächsen, dennoch reagiert die Tomate nicht so negativ auf die Paprika, wie auf Kartoffeln. Planen Sie daher vor dem Bepflanzen vom Gurkenhaus genau im Detail die zukünftige Bepflanzung.

Falls nötig sollten Sie vor dem Bepflanzen noch einmal genau recherchieren, ob die geplante Mischkultur auch wirklich gut durchdacht ist. Wie bereits erwähnt, sollten Sie nach dem Bepflanzen die Pflanzen nicht mehr ausgraben und umsetzen müssen.

Tomaten ganz natürlich im Gewächshaus wachsen lassen

Tomaten, die aus Samen gezogen wurden, werden in der Regel über einige Wochen in einem kühlen und hellen Raum im Innenbereich gezogen. Je nach Witterung können diese dann im April ins Gewächshaus umgepflanzt werden.

Im o. g. YouTube Video wird genau erklärt, worauf geachtet werden muss, wenn die Pflanzen aus dem geschützten Innenraum ins Gewächshaus kommen. Da nicht jedes Jahr die Witterung gleich ist, gibt es keinen Stichtag, wann das Umpflanzen erfolgen soll.

Wichtig ist aber, dass die Tomatenpflanzen bereit eine Woche vor dem geplanten Pflanztermin täglich nach draußen, an die frische Luft kommen. Sie müssen sich ab diesem Datum an die Witterung, aber auch an die Sonne gewöhnen.

Vor Sonne können Gewächshäuser die jungen Pflanzen nicht schützen. Würden die kleinen Pflanzen nicht ab einem bestimmten Zeitpunkt an die Sonne gewöhnt, würden sie einen „Sonnenbrand“ bekommen.

Das Blumenhaus gut lüften

Sollten Sie Ihre Salat-, Gemüse- und Tomatenpflanzen über einen längeren Zeitraum in einem kühlen Raum aufbewahrt haben, müssen Sie darauf achten, dass Sie das Gurkengewächshaus immer ausreichend lüften.

Junge Pflanzen, die gerade umgepflanzt wurden, sind sehr sensibel. Sie könnten einen Schaden nehmen, wenn es im Salathaus aufgrund der Sonneneinstrahlung zu warm wird.

Legen Sie daher am besten ein Thermometer ins Gewächshaus, damit Sie stets genau überprüfen können, wie warm oder kalt es im Bohnenhaus ist.

Noch besser ist es, wenn Sie Ihr Paprikahaus nicht nur mit einem automatischen Fensteröffner ausstatten, wenn es zu warm wird, sondern auch mit einer Heizung.

Sie haben dann die Möglichkeit, das Tomatengewächshaus das ganze Jahr über, zu nutzen und können zudem die Erntezeiten verlängern.

Kombinieren Sie dann noch diese beiden Ausstattungsmerkmale mit einer automatischen Bewässerung, können Sie sogar in den Urlaub fahren und Ihren Tomaten geht es bestens.

Wann das Gewächshaus bepflanzt wird, lehrt die Erfahrung

Im Laufe der Zeit werden Sie selber am besten entscheiden können, wann die richtige Zeit ist, Ihr Gewächshaus zu bepflanzen. Dieser Zeitraum kann sich verschieben, wenn Sie technische Hilfsmittel, wie z. B. eine Heizung, Pflanzenlampen und eine automatische Lüftung verwenden.

Wahrscheinlich können Sie dann bereits mit der Ernte beginnen, wenn andere Tomatenfans gerade erst ihre Tomaten gepflanzt haben.

Lassen Sie sich von anderen daher auch nicht verunsichern, wenn Sie sich selber sicher sind, dass der perfekte Zeitpunkt zum Bepflanzen gekommen ist. Falls Sie dennoch Zweifel haben, pflanzen Sie nur wenig.

Fazit – Ab wann Pflanzen in Gewächshaus kommen hängt von der Witterung ab

Notieren Sie sich jedes Jahr, wann Sie Ihre Jungpflanzen ins Gewächshaus gepflanzt haben. Fügen Sie diesen Notizen Ihre Erfahrungen in dem Jahr hinzu. Verfahren Sie jedes Jahr so, dann können Sie von Ihren Aufzeichnungen in Zukunft profitieren.

Da nicht jedes Jahr die Witterung gleich ist, gibt es keinen „Stichtag“ zum Bepflanzen vom Tomatengewächshaus. Ab wann Sie mit dem Bepflanzen beginnen können, hängt auch davon ab, ob Sie Ihr Treibhaus beheizen können oder nicht.

 

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