Melone & Wassermelone im Gewächshaus anbauen und pflanzen

Melonen sind lecker und erfrischend. Umso mehr, wenn sie reif aus dem eigenen Garten geerntet werden. Es lassen sich verschiedene Arten von Melonen wie etwa Wassermelone, Honigmelone und Zuckermelone auch bei Ihnen anbauen.

Mit einem Gewächshaus verlängert sich die Wachstumsperiode bedeutend. Hilfreiche Informationen rund um den Melonenanbau finden Sie in diesem Artikel.

Melonenpflanze ziehen – Was wird benötigt?

Für die Voranzucht von Melonen benötigen Sie nur wenige Utensilien. Das Wichtigste sind die Samen von Ihren Lieblingsmelonensorten, Erde, Sand und mehrere Behältnisse oder ein kleines Gewächshaus.

Neben den bereits genannten Dingen sollten Sie außerdem eine freie Fensterbank an einem hellen (Süd-)Fenster haben. Der Platz sollte sich nicht direkt über einer angeschalteten Heizung befinden.

Es empfiehlt sich für die Anzucht ein Sand-Erde-Gemisch, da eine nährstoffarme Erde das Wurzelwachstum der jungen Pflanzen anregt. Im Handel sind spezielle Anzuchterden erhältlich.

Zunächst werden die Behälter oder ein handliches Pflanzenhaus mit der Erde gefüllt. Drücken Sie die Samen in einem Abstand von 1 bis 2 Zentimetern in die Erde.

Sie sollten mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt sind. Anschließend wird die Erde sorgfältig mit Wasser aus einer Sprühflasche benetzt.

Das Mini-Anzuchthaus beziehungsweise -behältnis steht von Aussaat bis Auspflanzung auf der Fensterbank. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht.

Ein Mini-Gewächshaus verfügt in der Regel über einen transparenten Deckel, sodass Feuchtigkeit und Wärme besser gespeichert werden können. Eine ähnliche Wirkung hat eine durchsichtige Plastiktüte oder Frischhaltefolie, welche alternativ um das Behältnis gewickelt werden können.

Melonen Anbauen Anpflanzen

Melonenpflanze auf der Fensterbank ziehen – der beste Zeitpunkt

Bei der Aussaat sollte der Zeitpunkt der möglichen Auspflanzung ins Gewächshaus, je nach Typ, beachtet werden. Nutzen Sie ein unbeheiztes Gewächshaus, sollten Sie die Jungpflanzen erst ab Mitte/Ende Mai auspflanzen.

Dann ist es draußen warm genug. Die Samen sollten spätestens vier Wochen vor der Pflanzung, ab Anfang bis Mitte April, in die Erde gebracht werden.

Wird zu früh mit der Aussaat begonnen, nehmen die kleinen Pflanzen, ob Wassermelone oder Honigmelone, zu viel Platz ein. In diesem Fall müssen die Pflänzchen bereits frühzeitig in einen größeren Behälter umgepflanzt werden, was mit mehr Aufwand verbunden ist.

Tipps und Tricks für den Melonenanbau

Egal, welche Art von Melone Sie anbauen wollen, achten Sie auf das regelmäßige Gießen. Die Wassermelone sowie andere Melonen wachsen der Sonne entgegen. Ein Gerüst als Rankhilfe ist für eine Melone wie die Wassermelone nicht nur aus Platzgründen ratsam.

Je nach Wetterbedingungen, Insektenmenge und umliegenden Pflanzen lohnt es sich, die Melonen selbst zu bestäuben. Somit können Sie etwa die Kreuzung unterschiedlicher Sorten verhindern und eine tatsächliche Bestäubung gewährleisten.

Bevor das Gewächshaus mit Melonen belegt ist, lohnt sich seine Nutzung als Bohnenhaus. Dank dieser Fruchtfolge wird eine einseitige Nährstoffnutzung verhindert.

Nützliche Pflegetipps für den erfolgreichen Melonenanbau

In dem Video werden diverse Tricks rund um die Pflege von Melonen anschaulich erklärt. Am Beispiel einer Honigmelone sehen Sie, wie die Melone geschnitten werden kann. Bei Melone oder Gurke sollten Sie nicht einfach wie bei der Tomate oder Birnenmelone alle Seitentriebe entfernen.

Weiterhin gibt es hilfreiche Informationen rund um die Düngung, Kletterhilfe und Bestäubung der Melone, die zu einer erfolgreichen Ernte beitragen können.

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Ist der Melonenanbau ohne Gewächshaus möglich?

Je nach Klima ist das Anbauen von Melonen auch ohne ein Gewächshaus möglich. Wollen Sie Wassermelonen sowie eine andere Art von Melone anpflanzen und ebenso ernten können, sollte die Pflanze im Freiland auf einem Beet in voller Sonne stehen.

Eine regelmäßige Wasserzufuhr gerade bei hohen Temperaturen ist notwendig für ein gesundes Wachstum.

Welche Arten von Gewächshaus gibt es?

Gewächshäuser können in die drei folgenden Kategorien eingeteilt werden:

  • Kalthaus: Ein Kalthaus ist ein Gemüsegewächshaus ohne Heizung. Es ist ohne spezielle Isolierung nicht frostfrei. Diese Art von Pflanzenhaus kann im Winter und zeitigen Frühling für Pflanzen, die niedrige Temperaturen vertragen, genutzt werden. Es kann außerdem als Blumenhaus dienen.
  • Temperiertes Gemüsehaus: In diesem Gewächshaus findet sich eine Heizung. Auf diese Weise hat es auch im Winter eine Innentemperatur von 12 bis 18 Grad Celsius. Als Salathaus muss es selbst in der kalten Jahreszeit nicht leer stehen. Zudem können die Pepino, auch Melonenbirne, und andere Pflanzen hier überwintern. Als Tomatengewächshaus oder Paprikahaus eignet es sich jedoch eher während der wärmeren Jahreszeiten.
  • Treibhaus: Die Mindesttemperatur in einem Treibhaus beträgt 18 Grad. Hier können Sie das ganze Jahr über Gemüse anbauen, welches hohe Temperaturen benötigt. Eine zusätzliche Beleuchtung im Winter ist notwendig.

Gewächshäuser werden aus diversen Materialien gebaut. Ein Glashaus speichert die Feuchtigkeit hervorragend. Es eignet sich daher besonders als Gurkengewächshaus.

Im Gegensatz zu den feuchtigkeitsliebenden Gurken mögen es Tomaten eher trocken. Ihr Gurkenhaus sollten Sie demnach nicht gleichzeitig als Tomatenhaus nutzen.

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