Was tun gegen Wühlmäuse im Gewächshaus? | Mäuse bekämpfen

Wühlmäuse im Gewächshaus sind keine Seltenheit. Die Wühlmaus kann großen Schaden bereiten, wenn sie die Wurzeln der Pflanzen im Tomatengewächshaus anfrisst.

Kein Wunder, dass Gärtner alles gegen die Wühlmaus unternehmen. Die meisten versuchen, Wühlmäuse ganz natürlich, zu bekämpfen. Giftköder sind im Tomatenhaus tabu, sie tun zwar, was sie sollen, aber niemand wünscht sich vergiftete Mäuse im persönlichen Umfeld.

Diese könnten von den eigenen Hunden oder Katzen gefressen werden und diese ebenfalls vergiften. Es gibt zum Glück andere Tipps und Tricks, um sich sicher, vor Wühlmäusen schützen, zu können.

Hausmittel gegen Wühlmäuse

Wühlmäusen haben schon Generationen von Menschen den Kampf angesagt. Laut Überlieferungen können Sie Knoblauchzehen in die Wühlmausgänge tun oder vergorene Buttermilch in diese gießen.

Keine Wühlmaus mag diese Gerüche. Sie tun dann, was Sie sich wünschen, die Mäuse suchen das Weite und ziehen in ein anderes Glashaus.

Wie gut das Bekämpfen von Wühlmäusen mit Hausmitteln funktioniert, ist nicht ganz sicher. Eines aber schon, diese Mittel gegen Mäuse tun allen anderen Tieren nichts und sind kostengünstig.

Sie können diese einfachen Tipps gegen die Maus gefahrlos ausprobieren. Kaffeesatz ist nicht nur ein guter Dünger, den Geruch mag die Maus ebenfalls nicht. Sie können daher den Kaffeesatz ebenfalls in den Wühlmausgang geben und die Wühlmäuse damit vertreiben.

So kommen Wühlmäuse gar nicht erst ins Gewächshaus

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In dem o. g. YouTube Video wird gezeigt, wie man Wühlmäusen mit einfachen Mitteln den Weg ins Pflanzenhaus versperren kann, ohne dass man sie mit Gift oder Fallen bekämpfen muss.

Es muss lediglich der Aufwand betrieben werden, das gesamte Erdreich aus den Beeten zu entfernen, damit Hasendraht als ein Wühlmausgitter in den Beeten verlegt werden kann. Das Erdreich wird dann nach dem Auslegen vom Hasengitter als Wühlmausschutz wieder im Treibhaus verteilt.

Die Beete können dann wie gewohnt bepflanzt werden. Im Zuge dieser Tätigkeiten tun sich viele Hobbygärtner leicht, wenn sie das Erdreich gleich mit Mist oder Kompost anreichern, damit das Düngen ebenfalls erledigt ist.

Nach dem Sichern gegen Mäuse kann man sich auch die „Sendung mit der Maus“ wieder entspannt anschauen.

Was Sie beim Bekämpfen der Maus vermeiden sollten

Wühlmäuse haben sehr empfindliche Nasen, daher versuchen einige Hobbygärtner, diese mit Essig zu vertreiben. Essig ist zwar kein Gift, kann aber in der Erde im Gemüsehaus dennoch Schaden anrichten, weil das Milieu (pH-Wert) verändert wird.

Sollten Sie dennoch die Mäuse mit Essig im Gewächshaus bekämpfen wollen, sollten Sie diesen in ein Gefäß geben und darin aufstellen.

Maus Wühlmaus Gewächshaus

Fazit – Das Kalthaus gegen Schädlinge schützen

Wühlmäuse sehen niedlich und possierlich aus. Würde man nicht wissen, welchen Schaden Sie im Tomatenhaus anrichten können, würde man sie vielleicht sogar mögen.

Sichern Sie daher am besten gleich Ihr Gurkenhaus gegen die kleinen Nager, wenn Sie es nach dem Kauf aufbauen. Das schützende Hasengitter lässt sich dann leicht und sicher unter dem Anzuchthaus verlegen.

Die kleine Mehrinvestition rechnet sich dann schnell, wenn Ihr Gewächshaus sicher gegen die Wühlmaus geschützt ist.

Diesen Schutz sollten Sie auch verwenden, wenn Sie ein Hochbeet im Gemüsegewächshaus bauen. Das Hasengitter verrottet nicht und bietet daher einen ständigen Schutz im Gurkengewächshaus, wenn er einmal im Salathaus verlegt wurde.

Düngen Sie zusätzlich noch Ihre Pflanzen im Bohnenhaus mit Kaffee, dann kann kaum noch etwas passieren. Beim Aufbau von Ihrem Paprikahaus sollten Sie zudem darauf achten, dass dieses im Bodenbereich dicht ist, damit auch keine anderen Tiere oder Schädlinge einen Eingang finden.

 

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