Kellerasseln im Gewächshaus bekämpfen | Was tun gegen Asseln?

Selbst, wenn Sie keinen Garten mit Gewächshaus haben, ist es wichtig, wenn Sie wissen, was Sie auf natürlichen Weg gegen Kellerasseln tun können. Im Bergpark in Kassel sind sie willkommen, bei den meisten Menschen aber nicht.

Wer Licht macht, kann damit Kellerasseln vertreiben, aber nicht bekämpfen. Während der Öffnungszeiten von einem Blumenhaus, wenn es hell ist, sind Kellerasseln zumeist nicht zu entdecken.

Was gegen Kellerasseln hilft

Nicht nur im Treibhaus können Sie etwas gegen Asseln unternehmen. Sie sollten immer und überall etwas gegen die kleinen Krebstiere tun. Sie können z. B. ein großes Durcheinander in eine Hochzeit bringen, wenn Sie einen Festraum mieten, in den sich Asseln eingenistet haben.

Kellerasseln lieben feuchte Mauerritzen, Staub und Speisereste. Genau die Verlockungen, die auch im Treibhaus auf sie warten. Die hohe Luftfeuchtigkeit lässt sich allerdings im Glashaus zumeist nicht verhindern, weil dann die Pflanzen nicht das Klima haben, was sie benötigen. Damit Sie im Tomatenhaus dennoch Ruhe vor den kleinen Tierchen haben, können Sie einige Tricks anwenden.

Tipp 1 – Alkohol

Geben Sie ein wenig Obstler in eine Flasche und benetzen Sie damit die Innenwände. Legen Sie die Flasche dann längs auf den Boden und warten Sie bis das Ungeziefer, vom Alkohol angelockt, in die Flasche krabbelt. Sie können die Flasche dann problemlos anheben und aus dem Tomatengewächshaus heraustragen.

Tipp 2 – Feuchte Tücher

Feuchte Tücher im Gemüsehaus als Falle auszulegen, ist nicht schwer. Die Asseln werden von der Feuchtigkeit der Tücher im Gurkenhaus angelockt und verkriechen sich darunter.

Sie mögen kein Licht und bevorzugen daher nicht nur die Feuchtigkeit in den Tüchern, sondern auch die Dunkelheit darunter. Zum Herausbringen der Tierchen aus dem Anzuchthaus sollten Sie das jeweilige Tuch in einen Karton werfen und über dem Kompost ausschütteln.

Sie müssen das feuchte Tuch schnell packen und in den Karton werfen, da ansonsten die Asseln die Gefahr bemerken und in alle in verschiedenen Richtungen fliehen würden. Wiederholen Sie diesen Vorgang in Ihrem Pflanzenhaus mehrmals, dann werden immer weniger Kellerasseln anzutreffen sein.

Tipp 3 – Salbei, Natron und Co

Kellerasseln mögen weder Salbei, noch Gesteinsmehl oder Natron. Sie können daher in Ihrem Gemüsegewächshaus Salbei anpflanzen und zusätzlich die Pflanzen im Gurkengewächshaus mit einer Mischung aus Brennnesseljauche und Gesteinsmehl düngen.

Natron vertreibt nicht nur Asseln aus dem Salathaus, sondern auch Läuse. Mischen Sie 1 Liter Wasser mit ein paar Tropfen Spülmittel, einem Teelöffel Natron und einem Teelöffel Olivenöl. Sobald Sie verlauste Pflanzen im Bohnenhaus damit einsprühen, werden Sie auch vor Kellerasseln Ruhe haben.

Diese Mischung wirkt zudem gegen Braunfäule an Tomatenpflanzen oder Schimmelerkrankungen an Zucchini- und Gurkenpflanzen. Es lohnt sich daher dieses Allroundmittel in jedem Paprikahaus anzuwenden.

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Kellerasseln mit natürlichen Mitteln im Gewächshaus bekämpfen

Ein Gewächshaus ist ein wahres Paradies für Kellerasseln. Da gibt es alles, was sie mögen. Sie brauchen kein großes Gewächshaus wie z. B. von der Gärtnerei Uffelmann, um sich wohlzufühlen. In dem o. g. YouTube Video wird dargestellt, wie Sie ohne chemische Mittel, z. B. von Bode, Kellerasseln aus dem Kalthaus locken und vertreiben können.

Für den Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel zahlen viele Menschen Eintritt dafür, die vollkommene Natur sehen zu können. Asseln gehören nicht nur in Kassel dazu. Sie fühlen sich in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit und auf dem Kompost sehr wohl.

Daher können Asseln ganz einfach angelockt und auf einem Komposthaufen ausgesetzt werden, Sie müssen sie nicht bekämpfen. Locken Sie sich einfach mit einem feuchten Handtuch oder etwas überreifem Gemüse an.

Sobald sich die Asseln am gewünschten Ort versammeln, können Sie sie fangen und zum Komposthaufen bringen.

Kellerassel Gewächshaus Treibhaus

Warum sind Kellerasseln so unbeliebt?

Viele Menschen empfinden Ekel, wenn sie Asseln sehen. Diese Empfindungen sind unbegründet. Asseln sind keine wirklichen Schädlinge und verbreiten auch keine Krankheiten. In den meisten Fällen schädigen sie noch nicht einmal die Pflanzen, die im Gewächshaus angebaut werden.

Sie lassen sich, wie weiter oben bereits beschrieben, mit einfachen Mitteln fangen und umsiedeln. Chemische Mittel oder gar Insektenvernichter, sind in jedem Fall überflüssig.

Fazit – Asseln sind im Kreislauf der Natur wichtig

Kellerasseln haben nicht nur im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel eine Lebensberechtigung, sondern auch in Gärten und Gewächshäusern. Sie übertragen keine Krankheiten, könnten aber unter Umständen zu Schäden an den Pflanzen führen.

Sie sollten erst einmal, bevor Sie etwas gegen Assel unternehmen, nachschauen, was diese tun. Sollten Sie sie wegen Fraßschäden an Ihren Pflanzen bekämpfen wollen, können Sie viel tun, ohne Chemie verwenden zu müssen.

Was am besten gegen Asseln wirkt, ist das Aufstellen günstiger Lockfallen, in die Sie überreifes Gemüse tun. Sobald die Asseln in der Falle sind, können Sie diese mit dem überreifen Gemüse auf den Kompost umsiedeln.

 

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