Rasen überdüngt | Tipps gegen Überdüngung der Rasenfläche

Rasenschäden können durch die großzügige Verwendung von Dünger entstehen 🙁

Wir erklären, was Sie tun können, damit sich ihr überdüngter Rasen schnell wieder erholt. Dabei geben wir Ihnen auch tolle Tipps zum richtigen Mäh-Equipment sowie zur Vorbeugung brauner Stellen an die Hand, falls Sie Ihren Rasen erst neu anlegen möchten.

Was sind das für braune Stellen an meinem Rasen?

Weist ein Rasen viele braune Stellen auf, sind das häufig Folgen einer Überdüngung. Man hat sich beim Düngen des Gartens mit der Menge verschätzt, oder es ist einem der Sack mit dem Rasendünger umgekippt. Alles schon passiert.

Die Folgen einer Überdüngung sind meist hässliche, braune Stellen auf dem Rasen, die an Brandstellen erinnern.

Braune Stellen auf dem Rasen sehen nicht toll aus und lassen auf eine Überdüngung schließen.

Wie entstehen die Brandstellen im Rasen?

Schaut man sich um, findet man die hässlichen braunen Stellen in fast jedem Garten.

Die gelben oder bräunlichen Stellen, an denen das Gras wie verbrannt oder ausgedörrt wirkt, sind verätzt. Die „Verbrennungen“ entstehen durch hohe Konzentration an Nährstoffen im Düngemittel.

Die Pflanzenwurzel schafft es nicht alle Nährstoffe aus dem Düngemittel aufzunehmen. Die Pflanze verliert an Wasser und ist nicht mehr in der Lage ihre Lebensfunktionen aufrechtzuerhalten.

Tipps, um eine Überdüngung zu vermeiden:

Vor allem mineralische Dünger, wie etwa Eisendünger sind schädlich für den Rasen.

Verwenden Sie daher keinesfalls Eisendünger, dieser kann sowohl für Menschen als auch für Tiere gesundheitsschädlich sein, ist hochgradig ätzend und bleibt auch bei der Moosbekämpfung eher wirkungslos. Verwenden Sie daher am besten organische Dünger. Diese werden langsam umgesetzt, auch bei einer zu großzügigen Verteilung kann es nicht zur starken Überdüngung kommen.

Mein Rasen ist bereits überdüngt, was nun?

Wenn Sie auf ihrem Rasen Dünger in zu hoher Konzentration ausgebracht hast, hilft es in erster Linie den Rasen gründlich zu wässern. Beim Wässern sollten Sie nicht zimperlich sein.

Verteilen Sie über Tage hinweg, großzügige Wassermengen mit dem Gartenschlauch bis der Boden kräftig Wasser aufgenommen hat.

Was sonst noch hilft:

Um eine Überdüngung in den Griff zu bekommen und langfristige Folgen für den Rasen zu vermeiden, ist es sinnvoll so viel Pflanzenmasse wie möglich zu entfernen.

Im Gras und im Unkraut werden viele Nährstoffe gebunden. Verrotten Pflanzen, sind die Stoffe wieder frei. Vor allem dann, wenn es sich um eine akute Überdüngung des gesamten Rasens handelt, empfiehlt es sich den Rasen nicht komplett zu fluten.

Stattdessen sollte der Rasen auf etwa vier Zentimeter abgemäht (z.B. per Spindelmäher) und um den Boden anschließend wieder durchlässiger zu machen vertikutiert werden. Möchten Sie Nägel mit Köpfen machen, nutzen Sie ggf. sogar eine Gartenfräse.

Falls sich der Rasen nicht innerhalb von 14 Tagen erholt hat, hilft es nur noch neuen Mutterboden anzubringen und Rasensamen auszusäen. Dabei sollte das Saatgut mit einer Rasenrolle angerollt werden, oder mit Trittbrettern festgetreten werden.

https://www.youtube.com/watch?v=B4Mx1rK3x9Q

Tolle Anleitung was Sie tun können, wenn ihr Rasen überdüngt ist

Langfristig richtig Düngen

Möchte man sicher gehen, dass es nach dem nächsten Mal Düngen keine böse Überraschung gibt, eignet es sich eine Bodenprobe zu nehmen. Eine Bodenanalyse kann genaustens Aufschluss darüber geben, wie der Boden zukünftig gedüngt werden soll.

Dann können Sie in jedem Fall mit den richtigen Mitteln entgegenwirken, um langfristige Schäden für Pflanzen in Ihrem Garten zu vermeiden!

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