Unkraut mit gelben Blüten bestimmen | Blühend & gelbe Blätter

Die Natur kennt zwar kein Unkraut, jeder Hobbygärtner kennt aber das Problem mit den ungeliebten Pflanzen in Beeten oder auf dem Rasen, die als Unkraut verpönt sind 😉

Sind sie einmal da, breiten sie sich schnell und unkontrolliert aus und sind nur schwer wieder loszuwerden.

Meist nervt die ständige Unkrautbekämpfung, doch können Sie sich viel Arbeit ersparen, wenn Sie wissen, welches Unkraut in Ihrem Garten wächst. Es viel einfacher gezielt gegen Unkräuter vorzugehen.

Unkräuter gedeihen fast überall und das in einer unglaublichen Vielfalt.

Auch wenn sie sich ungebeten ausbreiten, entwickeln die meisten hübsche Blüten in allen erdenklichen Farben. Viele dieser Pflanzen stechen mit gelben Blüten ins Auge.

Löwenzahn sollten Sie so schnell wie möglich aus Ihrem Garten entfernen – wir verraten Ihnen wie!

Gezielte Unkrautbekämpfung – das richtige Wissen macht es einfacher

Nicht umsonst sind Unkräuter überaus erfolgreich.

Sie sind widerstandsfähig und nahezu unverwüstlich, kommen auch mit kargen oder eher schlechten Bodenbeschaffenheiten aus und verbreiten sich in Windeseile.

Wenn Sie Unkraut in Ihrem Garten möglichst nachhaltig bekämpfen wollen, ist es wichtig genau zu wissen, um welche Pflanze es sich handelt.

So reicht es bei Pflanzen mit großen Wurzeln nicht aus, diese mit einem Handrechen oder per Hand auszurupfen. Ist die Wurzel nicht komplett entfernt, wird das Unkraut schon bald wieder sprießen.

Die meisten Pflanzen vermehren sich durch Samen. Es ist also sinnvoll, Unkraut nicht erst blühend, sondern bereits vor der Blüte zu entfernen. Hat sich der Samen erst einmal verbreitet, werden die unerwünschten Pflanzen umso mehr sprießen.

Unkraut gibt es mit Blüten in allen Farben. Viele Unkräuter sind gelb blühend. So gibt es wohl kaum einen Garten, in dem sich nicht nur Klee, sondern auch der gelbe Löwenzahn, Schöllkraut, zart blühend mit seinen filigranen gelben Blüten oder der kriechende Hahnenfuß mit seinen kleinen, gefüllten gelben Blüten ausgebreitet haben.

Doch es zur nachhaltigen Bekämpfung ist es sinnvoll die Pflanzen nicht nur blühend, sondern bereits vor der Blüte an anderen Merkmalen zu erkennen.

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Tolle Anleitung, wie Sie Unkraut in Ihrem Garten bestimmen können

Löwenzahn – gelb blühend und unverwechselbar

Der gelbe Löwenzahn ist auch unter dem Namen Pusteblume bekannt und gehört zu den bekanntesten Unkräutern mit gelben Blüten. Selbst kleine Kinder erkennen den gelben Löwenzahn sofort.

Die Pflanze kann eine Wuchshöhe bis zu 30 Zentimeter erreichen. Typisch sind ihre große gelbe Blüte, der milchige Saft in den Stängeln und die schirmartigen Samenstände.

Der gelbe Löwenzahn gehört zu den Tiefwurzlern und ist deshalb nicht leicht zu entfernen. Wird gelber Löwenzahn per Hand oder mit einer Handhacke ausgezupft, verbleibt die kräftige Wurzel in der Erde und treibt schon bald erneut aus.

Am besten verwenden Sie einen Unkrautstecher, mit dem Sie tief ins Erdreich hineinstechen, um die Pflanze mit der ganzen Wurzel herauszuziehen. Doch wird der Löwenzahn bereits gelb blühend oder sogar erst, wenn sich die Samen entwickelt haben, entfernt, ist die Gefahr groß, dass schon bald neue gelbe Blüten im Rasen oder in den Beeten erscheinen.

Der gelbe Löwenzahn ist hartnäckig und verbreitet sich schnell. Deshalb sollten Sie ihn möglichst schon aus Ihrem Garten verbannen, bevor die gelben Blüten erscheinen und sich die Samenstände entwickeln.

Der kriechende Hahnenfuß – ein typisches Rasenunkraut

Der gelbe oder kriechende Hahnenfuß ist mit seinen gefiederten Blättern und seinen kleinen gelben Blüten eine sehr filigrane Pflanze, die sich vor allem im Rasen kriechend ausbreitet.

Das Unkraut verbreitet sich sehr schnell durch Ausläufer, aber auch durch Samen. Es sollte daher nicht erst blühend, sondern noch vor der Blüte entfernt werden. Den kriechenden Hahnenfuß zupfen Sie am besten per Hand aus dem feuchten Boden.

Alternativ können Sie auch einen Handrechen oder eine kleine Kinderhacke benutzen.

Das gelb blühende Schöllkraut – Unkraut und Heilkraut zugleich

Schöllkraut gehört streng genommen nicht zu den Unkräutern, sondern zu den Heilkräutern. Trotzdem verbreitet sich die Pflanze zumeist ungebeten an Mauern oder Zäunen und ist bei Hobbygärtnern als Unkraut verpönt.

Schöllkraut kann bis zu 50 Zentimeter hoch werden und ist an seinen hellgrünen, leicht behaarten Blättern, die an Eichenblätter erinnern, leicht zu erkennen. Das Kraut wird vornehmlich zur Behandlung von Warzen eingesetzt, ist aber im eigenen Garten oftmals unerwünscht. Schöllkraut gehört zu den Mohngewächsen und bildet ein weitläufiges Rhizom.

Achten Sie daher darauf das gesamte Wurzelwerk der Pflanze zu entfernen. Wussten Sie übrigens, dass Sie auch online Unkraut bestimmen können?

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